Ethische und rechtliche Verpflichtung

Ethik der Achtung der personalen Vermögen

Im Anschluß an Anselms Proslogion, von dem her wir das dort noch ungelöste Problem der Einheit der Vielheit der Wesenheiten des Göttlichen aufnehmen und als Ideenannahme für die Selbstgemäßheit als Person in Entsprechung und in Verantwortung für das gemeinschaftliche Gelten des von ihnen her für uns ursprünglich Maßgeblichen weiterentwickeln, kann zum einen,

zunächst eingeschränkt auf Wahrheit und Gerechtigkeit für die Freiheit die Tugend der Weisheit als Einheit von Tapferkeit und Besonnenheit, und durch die Rechtheit als Beistand der Tapferkeit im Einsatz zur Vereinigung im Geist der Inspiration einer Stiftung von Gemeinschaft zur Achtung der Personalität in Stellvertretung und Gedächtnis

eine Tugendethik begründet und auszuarbeiten begonnen werden, die die Ausrichtungseinsicht aus dem Gottesglauben als personale Orientierung einer Achtungsgemeinschaft aufnimmt,

zum anderen kann mit Platons Sophistes die Verflechtung der Ideen in der Maßgabe für die Vermögensorientierung im schon ausgeübt werdenden Verhalten methodisch reflektiert aufgenommen und die Widerstreit tragenden Unterscheidungen systematisch ausgetragen und integrativ zur Erkenntnis gegeben werden, um sie - aus Entsprechung - verantworten und das je Angemessene finden zu können.


Dem schließen sich zum einen die formalen Ansätze zur Methode der Ortswahrung der Ideen an, die in ihrer topologischen Struktur wiederum zurückweisen auf die Führungsgestalt von Einsicht durch Begriffe, die als identitätswahrend und einstimmend in zureichender Unterscheidung vollendet gesetzt die Einsichtsbildung in das, was sie als Ideen bedeuten, dort zu erschließen ermöglichen, wo sie vermögensleitend werden: in der Maßannahmebedürftigen Orientierung und dem Austrag von Widerstreit.

Von hier aus ist zum einen das aufzunehmen, was die platonische Bestimmung von Tugend zur Integration der vierfachen Gliederung anweist und in ihrem Bezug zur Königsverantwortung zu erschließen ist, die zum einen in die Erläuterung der Ableitungen eingeht und in die Auslegung von Erlösungsbedingungen mündet – über Freiheitsbegründung als Recht, die an die rectitudo anschließt und in sie als Freiheit durch Gerechtigekit wiederum mündet – aber auch und parallel von dem Vollkommenheitsmaß der Ebenbildlichkeit in der Urteilskraft (als Maß) über die Zusammenstimmung in der Rechtsprechung zur Offenbarung der Empfängnis als Hoffnung auf Erlösung durch Sühne der Verfehlung und Vergebung von Schuld führt.

Zentral mit Platon war das Verhältnis von Idee und Vermögen in Einheit und Maß für Werk und Orientierung des Bildungsverhaltens. - Darum  ist Ethik als Ethik der Bildung sittlicher Vermögen insgesamt zu konzipieren, auch der rechtlichen.

Begründung der Achtung von Individualität und das Paradigma der Unteilbarkeit des Göttlichen Wesens in der personalen Seinsweise je einander gegenüber und mitsammen: im Geist getragen, das Personsein im Ursprungsverhältnis als Erkenntnisgabe des Ursprungsgedächtnis in liebendem Geist.

Geführt im ein Ursprungs- Ermöglichungs- Bestimmung- und Annahmeverhältnis erfordernde Wahrung von Selbstsein, dessen Einfachheit zu Widerstreiten in der Bestimmungsintention führt und in die Einheit der Idee in Bedeutung der Identitätsform des Begriffs so eingeht, dass sie die Selbigkeit zu wahren heißt und sich durchhält in jeder Bestimmung des Ganzen durch seine es als Einheit bedingenden Glieder, die ein jedes als es selbst mit und durch das Eingeteiltwerdende gewahrt werden.

Das Selbstsein als das einfach Eine geht als formend ein in die Form des Personseins als Träger von Vermögen (der Autonomie) – als Selbstseinkönnen in der Einheit der Identitätswahrenden Geistvermögen der Seele.